Schülerreporterin Rebecca Rohde


Kinderpressekonferenz

Anstoß für Kinderrechte

 

Die Kinderpressekonferenz fand im Rahmen des Biesalski–Cups statt. Der Biesalski-Cup ist ein Fußballturnier und Rollstuhl-Fußballturnier, das in diesem Jahr zum 9. Mal stattfand .

Vier Prominente nahmen  sich die Zeit, um unsere Fragen zu beantworten:

Claudia Roth           Britta Kaufhold         Nic Romm                   Christina   Gutz

Seit 1989 gelten die Kinderrechte für fast alle Länder der Welt. Sie geben vor, wie Kinder und Jugendliche behandelt werden müssen.

Insgesamt gibt es 54 Kinderrechte. Sie verbieten Gewalt gegenüber Kindern, schützen Kinder davor ausgenutzt zu werden, geben ihnen das Recht auf Bildung und sichern ihnen auch das Recht, in bestimmten Dingen mitzubestimmen.

Eines der wichtigsten Rechte ist das Recht auf Leben. Dadurch verpflichten sich die Länder, Kinder mit Nahrung und einer Wohnung zu versorgen. Oftmals sind jedoch gerade ärmere Länder wie Äthiopien nicht in der Lage, Kinder zu versorgen. Deswegen können sie reichere Länder wie Deutschland um Hilfe bitten.

Auch ist es wichtig, dass Kinder in Freiheit leben dürfen und eine eigene Privatsphäre haben. Das bedeutet, dass sie die Möglichkeit haben, sich zurückzuziehen, um für sich allein zu sein. Auch in der Schule – die zugleich Recht und Pflicht der Kinder ist – müssen Kinder frei entscheiden können.

Leider werden die Kinderrechte nicht in allen Ländern befolgt. Besonders in ärmeren Ländern, die Not leiden oder sich im Krieg befinden, werden die Rechte oft verletzt. Darum müssen sich alle Länder dafür einsetzen, dass möglichst bald überall auf der Welt die Kinderrechte Gültigkeit besitzen und auch eingehalten werden.

Oftmals müssen Kinder aber arbeiten. Dann wird das  Kinderrecht auf Spiel und Freizeit gebrochen. Dies hat auch Claudia Roth hautnah miterlebt, als sie in Pakistan war. Dort hat sie in einer Mine kleine Jungs arbeiten sehen. Sie waren nur ungefähr 7 oder 8 Jahre alt.